Ich war in den letzten Tag per Mietwagen im wilden Osten. Bestellt hatte ich einen Z4 Coupé, der leider nicht zu haben war. Zum Ausgleich habe ich folgendes Schätzchen bekommen:

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Das ist ein 320d Coupé - also ein Dieselmotor mit 170 PS. Das Ganze in einer Sportedition und laut BMW-Konfigurator um die 46.000 Euro teuer. Kurz nach der Fahrt habe ich folgende Zeilen notiert:

Ich habe diese Woche einen schweren Fehlgriff in der Videothek verbrochen: I-see-you.com

Der Film handelt von einem 17-jährigen, der das Haus seiner Eltern mit Webcams vollstopft und das Material im Internet zeigt. Der Plot wird kaum interessanter, als die Familie Wind von dem Geschäft bekommt und man gleich noch ein paar Leute einstellt um die Sache "interessanter" zu gestalten.

Der Streifen versucht mit diversen Anspielungen auf die Zeit um 2001 zu Punkten (was sogar passiert, als z.B. die Börsensüchtige Mutter sagt, sie habe nur in große, zuverlässige Unternehmen wie Enron und EM.TV investiert), oder über angedeuteten Sex.

Die Lacher bleiben zumeist aus, da die Witze eher grenzdebil bleiben. Auch cinematisch war der Film keine Bereicherung, obwohl man aus den ungewöhnlichen Perspektiven der Webcams sicher etwas hätte machen können - der Kameramann blieb aber offensichtlich lieber bei der klassischen Totalen oder der Amerikanischen Sicht.

Also: FINGER WEG! 

 

In letzter Zeit habe ich das Erstwerk von Jushua Ferris gelesen. Es trägt den Titel "Wir waren unsterblich" und erzählt Geschichten aus einem Büro.

Das Buch beschäftigt sich mit dem Mikrokosmos des Büro und der dominanten Fauna: der Büromensch.
In vielen kleinen Geschichten, die kompliziert miteinander verwoben sind, erzählt Ferris, wie man sich im Alltag austauscht, wie lästig die Arbeit ist und wie wenig man darauf verzichten kann, hin zu gehen um sich gut (oder zumindest überhaupt) zu unterhalten.

Der eigensinnige Humor, der immer zwischen Zynismus, Sarkasmus und einfacher Schadenfreude schwankt durchzieht das gesamte Buch und muss nur stellenweise einer bedrückender Traurigkeit oder echter Bestürzung weichen.

Ich kann das Buch all jenen ans Herz legen, die mindestens zwei Jahre in einem Büro gearbeitet haben (vorzugsweise Großraum oder Cubicles) und sich über die vielen verschiedenen Charaktere an den Schreibtischen gewundert haben.

 

Kaffeeseminar So sieht es bei einem Starbucks Kaffeeseminar aus - jede Menge kleiner Becher mit unterschiedlichen Kaffeesorten, dazu Wasser zum Neutralisieren des Geschmacks und Kuchen als "Perfect Pairing".

Ich war heute mit einem ehemaligen Kommilitonen in der Calwer Straße in Stuttgart um mich mit ihm zu unterhalten und dabei gleich noch etwas über Kaffee zu lernen.

Da es mein zweites solches Seminar war, wusste ich schon, dass man Kaffee nach Körper, Säure und Aroma bewertet.

Am leichtesten ist der Säuregehalt zu erkennen - lasst den Kaffee einfach mal in kleinen Schlucken an der Zunge entlang laufen - das Saure ist... JAWOLL - die Säure.

Wie das mit dem Rest geht, findet ihr unter Weiterlesen heraus...