Als Spielertyp habe ich mir vor einiger Zeit einen PC namens "Machine from Hell" bei Euronics gekauft. Mit 2 Grafikkarten im SLI-Betrieb und "AMD Athlon(tm) 64 X2 Dual Core Processor 4600+" war und ist das schon ein heißes Eisen.

Meinen ersten Versuch Linux zu installieren habe ich kurz nach dem Kauf wieder abgebrochen - kein WLAN unter 64 Bit.
Vor ein paar Tagen habe ich es dann noch Mal versucht - dieses Mal mit Ubuntu Gutsy Gibbon und... was soll ich sagen? Klappt perfekt. Mein USB WLAN Adapter wurde während der Installation erkannt und schnurrt...

Ich habe einfach mal so eine Kiste voller Tees erhalten:

Tee-Collection 

 

Das Ganze nennt sich Meßmer Selection und beinhaltet 30 verschiedene Teesorten. Wie die einzelnen Sorten abschneiden, erfahrt ihr im vollen Bericht.

UPDATE: Ich bin jetzt fast fertig und habe noch weitere Tees in die Auswahl aufgenommen. Interessant war für mich, dass ich das selbe Urteil mehrfach abgegeben habe (nach ein paar Wochen weiß ich nicht mehr,  ob ich den Tee schon bewertet hatte oder nicht...)

Ich habe für meine Freundin einen alten Rechner wiederhergestellt (Bios von Juli 1999). Wie es sich für einen alten Rechner gehört hat er wenig RAM (190 MB) und CPU-Power (500 MHz). Daher kam für mich nur ein Linux in Frage.

Da ich mein Installationsmedium für Ubuntu 7.04 (feisty) verliehen habe, musste ich im ersten Moment auf die OpenSuSE 10.3 DVD aus einer Zeitschrift zurückgreifen. Die Installation lief tadellos, schön grafisch und alles dabei, was man so braucht.

Dann aber der Härtetest: USB-WLAN-Stick. Ich hatte damit schon einige Erfahrungen gemacht und weiß daher, dass dies fast immer ein schwieriges Stück Arbeit ist.

Freudig überrascht war ich denn, als SuSE den Stick gleich mit Namen erkannte und ich mit wenigen Klicks den Netzwerknamen registriert hatte und YaST brav einige Skripte ausführt. Dann kam gleich die Enttäuschung: es ging nicht

In diversen Beiträgen im Netz kann man nachlesen, dass der DWL-122 in 10.3 aus irgendwelchen Gründen nicht richtig unterstützt wird. Ich wollte mich davon nicht abschrecken lassen und habe alles gegeben: manuelle Einstellungen in /etc/sysconfig haben nichts gebracht und auch die Installation des ndiswrappers sollte mir nicht helfen.

Da ich nicht an unbegrenzter Zeit leide, habe ich die Kiste dann ein paar Tage stehen lassen und heute Gutsy Gibbon in der KDE-Variante (Kubuntu) installiert. Von der frisch gebrannten DVD ließ sich sauber booten, das KDE war aber doch recht langsam. Egal - eine Installation geht immer.

Dachte ich zumindest. Der grafische Installer ist mir beim Anlegen der Partitionen abgeschmiert. dmesg zeigte dann auch schöne Memorydaten an - die Programme sind mit einem Out of Memory Fehler ausgestiegen.

Auch egal, dachte ich und startete den Installer einfach noch mal im Textmodus. Auch hier kaum Einstellungen zu tätigen, sondern einfach mal auf gedrückt, wo es nötig war.

Ein paar Stunden später lief der Rechner dann mit einem kleinen KDE. Der Stick war bis hier hin nicht angesprochen worden. Über den Installer habe ich mir das Paket linux-wlan-ng gezogen, welches den passenden prism2_usb Treiber mitbringt.

"KNetworkManager sollte jetzt mein Freund sein", dachte ich und irrte mich wieder gewaltig. Zwar konnte ich damit meine ESSID eintragen und er tat auch fleißig so, als ob da was passierte, aber brach mit einer nichtssagenden Fehlermeldung ab. Was mich noch mehr ärgerte, da mir mein WLAN-Router deutlich zeigte, dass eine Verbindung zu dem Stick bestand.

Nach ein paar weiteren, enttäuschenden Versuchen bin ich letztlich auf diesen Blogbeitrag gestoßen:
http://blog.cipworx.org/martin/2006/11/12/d-link-dwl-122-11-mbit-wireless-usb-adapter/

Mit den dort angegebenen Zeilen konnte ich den Stick davon überzeugen, sich mit dem Router zu verbinden und mein Kubuntu stimmt dem auch zu.

Jetzt zieht sich der Kleine gerade ganz hungrig Updates und dann probiere ich mal ein paar andere Window-Manager. 500 MHz sind doch verdammt wenig...

Nachdem sich Paulinchen bei einem kleinen Sturz verletzt hatte, bekam sie einen Verband und siehe da: so gut wie neu.

Paulinchen mit Verband
Paulinchen mit Verband