Nur wenig später geht es dann weiter zur Insel Matamanoa (nicht zu verwechseln mit der gegenüber liegenden Mana Island [Achtung hinter dir! Ein dreiköpfiger Affe!]). Dafür geht es zum Port Denerau und von da mit der Katamaran-Fähre von Insel zu Insel bis die Gäste der Insel per Boot geholt werden und die letzten paar Meter übers Riff und zum Strand per Jolle übersetzen.


 


Erster Blick vom Boot auf Matamanoa


Während der Fahrt wird erklärt, dass Kapitän Ben (sitzt hinten am Motor) das Kommando hat, wir ausreichend Schwimmwesten sowie Signalfackeln an Bord haben und es ein Funkgerät gibt. Kanal 16 verbindet uns mit der Insel. Das Alles klingt reichlich lächerlich anbedacht der Tatsache, dass das Ufer ungefähr 70 Meter entfernt ist und die Wassertiefe überschaubar scheint.


An Land angekommen fällt niemand auf die Knie um den Boden zu küssen. Vielleicht auch, weil wir mit Chorgesang und Muschelketten empfangen werden.Der Weg hinauf zum Spa



Zur Begrüßung gibt es einen Cocktail und eine Reihe von Vorschlägen, was man tun könnte.

Erste Station auf Fiji nach der Begrüßung durch meine lokale Reiseagentur (kein Blumenkranz wie im Fernsehen, sondern ein Muschelkranz wurde mir umgelegt) ist das Sofitel Hotel auf Denerau.Denerau ist eine künstlich angelegte Insel unweit vom Nadi Flughafen - Fahrzeit vielleicht 20 Minuten. Die Insel besteht aus einem riesigen Golfplatz, vier/fünf Hotels, einem Hafen und einer Reihe von Luxussiedlungen für ausländische Geschäftsleute, die eine Ferienwohnung auf Fiji brauchen und direkt vor dem Haus ihre Jacht parken wollen.Das Sofitel ist bei der Begrüßung eher enttäuschend. Da mein Flieger um 6 Uhr morgens eingetroffen ist bin ich gegen 7:30 in der Lobby und soll nach dem Einchecken etwas warten.Als mir das "Etwas" zu lang wird frage ich dann mal nach. Achso... die Putzfrau kommt erst gegen 9. Und Ausgecheckt wird sowieso erst um 10. Oh... und überhaupt ist ja Check-In erst ab 14 Uhr.Okay... ich soll also mal kurz in der Lobby warten - 6 Stunden. Und mein Frühstück darf ich erst ab morgen genießen. Und selbst nach 24 Stunden Flug kann ich mich nicht Duschen, denn eine Dusche gibt es nur am Pool.Meinen Frust sieht man mir deutlich an und man verspricht mir, dass man mir das erste verfügbare Zimmer gibt.


Fiji Sofitel - Poolbereich
Das Zimmer ist sehr schön und hat eine kleine Terrasse mit Blickrichtung Meer. Das Hotel besteht aus einem Hauptgebäude mit den drei Restaurants und der Lobby sowie zwei Wohnkomplexen von je drei Häusern mit Wäscherei.
Auch der Pool ist schön angelegt und mit einer Rutsche  für Kinder ausgestattet - leider ist auch der Rest des Pools eher für Kinder gemacht und mir viel zu flach. Um den Pool scharen sich auch die Urlauber, da der Strand leider nicht zu gebrauchen ist - statt weißem Sand gibt es nur dunkelbraun-schwarze Erde.Da ich nach einem schweren Zyklon hier angekommen bin, kann der Zustand des Strandes auch ungewöhnlich schlecht sein. Vielleicht ist hier beim nächsten Besuch ein Bilderbuch-Sandstrand - wer weiß?


Fiji Sofitel - Strand 2 Wochen nach dem Sturm
Das Essen im Sofitel empfand ich als zu teuer - da war es zu verlockend die 15 Gehminuten zum Port Denerau in Kauf zu nehmen und dort mal im Chicken Express (so ne Art KFC) oder in einem der verschiedenen Restaurants zu essen.
Außerdem kommt man hier an Sandalen oder FlipFlops - besonders wichtig, wenn man nur apline Wanderstiefel dabei hat - oder man kann isch ein paar Kekse und Wasser kaufen. Die Preise sind nicht billig aber okay.


Fiji Port Denerau

Die erste Station der Reise war Fiji - auf dem weg dort hin ging es unspektakulär von Stuttgart nach London Heathrow (British Airways) und nach wenig Aufenthalt weiter nach Los Angeles.Schöne Episode am Rande - ich bin in die UK eingereist. Aus Versehen. Die Beschilderung war irgendwie verwirrend und ich bin durch  eine Security-Schleuse, habe mich dank RFDI-Reisepass selbst rein lassen können und stand dann völlig verwirrt vor einem Schid "Exit" statt "Connecting flight". Ein entschuldigendes Lächeln und ein paar zugedrückte Augen später war ich semi-legal an der Schleuse vorbei wieder im sicheren, internationalen Bereich des Flughafens. Wie immer in Heathrow wurde das Gate erst sehr spät angezeigt und war dann - klaro - am anderen Ende des Terminal. Hinlaufen (zum Glück nur mit Handgepäck) dauerte etwa 20 Minuten.Der Flug von LHR nach LAX war top. Air Newzealand ist einfach eine Klasse für sich - sogar im Economy. Freundliches Personal, ein lustiges Security-Video, leckeres Essen und ein fantastisches Entertainment-system macht einfach Spaß. Beim Entertainment kann ich nicht nur eine Playlist von Filmen und Serien einstellen, sondern ich kann sogar meine alten Tricks bei Street Fighter 2 ausprobieren. Lasst uns vom Erfolg schweigen. Ich kann sogar Snacks und Zahnputzzeug an den Platz bestellen. Toll!Statt zwölf Stunden haben wir dank gutem Wind fast eine Stunde eher zur Landung angesetzt - was sehr, sehr hilfreich war.Obwohl in Stuttgart das Gepäck nach Nadi (Fiji) durchgecheckt wurde muss jeder (JEDER!) sein Gepäck in LAX aufnehmen und wieder einchecken. Dazu kommt die Charmeoffensive der USA in Sachen Einreiseprozeduren. Dieses Mal musste ich zwar keinen Retina-Scan mehr abgeben (haben sie sicher noch), aber gleich alle zehn Fingerabdrücke und ein Webcam-Foto.Also ein paar Mal lächeln, doppelt Fragen, ob ich schonwieder aus Versehen einreise und ich stehe vor einem Schild "Street exit". Okay... ich bin schonwieder in ein Land eingereist, das ich nicht unbedingt sehen will. Wenn ich untertauchen möchte habe ich grad eine tolle Möglchkeit. Aber eigentlich will ich ja nur weiter.Zum Glück ist vor dem Street Exit noch ein Schild "Connecting baggage" - dort werde ich die Koffer wieder los und trage nur noch einige Kilo Handgepäck. Und natürlich meine fette Jacke, die im warmen LA totaaaal hilfreich ist.Da ich mich nicht auskenne frage ich kurz eine ältere Dame die lieber ihre Rente genießen sollte, wo ich denn Air Pacific finde. Gute Nachricht: man  kann laufen.Es dauert natürlich etwa, aber stimmt: Laufen war ein vernünftiger Rat. Neben mir checkt gerade halb China ein. Na zumindest ist es eine riesige Schlange bei Air China. Bei meinem Schalter ist es ruhig und ich komme gleich ran. Dummerweise ist der Flieger überbucht. Und das Gate schließt in 30 Minuten. Hmmm... was wäre wohl bei Gegenwind auf meinem letzten Flug passiert?Glück im Unglück - ein Pärchen ist noch nicht aufgetaucht und verlieren gerade ihre Tickets zu meinen Gunsten. Weiter zum Gate und tatsächlich - keine 5 Minuten da und ich kann an Bord.Leider ist das etwas enttäuschend. Die Sitze sind viel enger als eben, es gibt etwa halb so viel Personal und das Entertainment-System existiert praktisch nicht. Und das Essen war "naja".Aber irgendwie ging auch der Flug vorbei und die Kinder hinter mir waren bis zum Landeanflug auch erträglich.BTW ich plädiere für einen Idioten-Check bevor man elektronische Geräte mit in den Flieger nehmen darf.Der Herr vor mir wollte etwas im Internet finden und öffnet Safari auf seinem iPad. Komisch - kommt ja gar nix. Noch mal drücken. Und noch mal.Okay.. irgendwann hat er wohl begriffen, dass er keine Internetverbindung hat. Also prompt zu den Netzwerkeinstellungen und - logisch - schauen wir mal, welches WLAN-Netz gerade da ist. WIE jetzt?? Kein Netz im Flugzeug? Das ist ja mal ne Überraschung. Aber kurz nachdenken - klar. Durchstarten. Also klickt er mal auf "Airplane mode" - muss ja was zu Bedeuten haben.Interessanterweise hat er dann das WiFi wieder eingeschalten. Er hatte wohl erwartet, dass sein iPad schon weiß, wie man im Flieger an eine Internetverbindung kommt.
Naja... hat mich auf jeden Fall tierisch aufgeregt und war mehrfach kurz davor ihm mit meiner deutschen Obrigkeitshörigkeit zu erklären, dass er sein iPad gefälligst bei den Flugbegleitern abgeben soll.
Egal - Landung auf der Hauptinsel von Fiji auch geschafft - heil runtergekommen und einen wundervollen Morgen bei sanften 27°C und etwa 90% Luftfeuchtigkeit. Ist das nicht toll?Letzte Station für heute: Gepäckband.Da gibt es dann auch eine fette Enttäuschung - nur ein Koffer hat es mit mir nach Fiji geschafft. Leider ist es der für Neuseeland und mir fehlen Sonnencreme, -brille und -laune. Seufz.Zum Glück sind im NZ-Koffer ein paar Notwendigkeiten und ich habe noch Zahnpasta von Air Newzealand. Dummerweise habe ich nur meine Wanderstiefel (ja, schwer. Ja, schön warm).

Ich bin jetzt ein paar Tage im Renaissance Hotel in Mumbai (aka Bombay) untergebracht.


Das Hotel ist etwa 15 bis 20 Autominuten vom internationalen Flughafen entfernt im Norden der Stadt gelegen und gehört zur Kategorie der Luxushotels.


Das Hotel ist von Weitem zu sehen - nicht zuletzt wegen der großen Leuchtschrift


Bei der Einfahrt werden Motorhaube und Kofferraum geöffnet und ein Spürhund darf mal kurz in den Fahrgastraum schnüffeln. Beim ersten Mal kam es mir komisch vor, aber man gewöhnt sich ja an Alles. Und wenn man sich daran gewöhnt hat, ist es auch einfach zu verstehen, dass man anschließend am Hoteleingang sein Gepäck in den Scanner geben muss und selbst noch durch den Metalldetektor laufen darf.










Der Poolbereich ganz ganzjährig genutzt werden - selbst jetzt im Dezember herrschen knapp 30 Grad.


Aber auch das Zimmer macht etwas her - riesiges Bett, großer Fernseher, Badewanne und Dusche - und für die Damen auch große Spiegel. Passt.



Ich fühl mich wohl und kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.