Die Stadt Christchurch ist für mich immer ein besonderer Ort. Ich war das erste Mal vor den großen Erdbeben dort, durfte die Kathedrale von innen sehen und habe direkt gegenüber geschlafen.

Beim nächsten Besuch war all das schon nicht mehr möglich. Das große Erdbeben hatte die Kathedrale zerlegt und meinem ehemaligen Hotel durfte ich mich nicht mehr nähern – Einsturzgefahr.

 

Doch es gab auch Zeichen der Hoffnung und des Mutes. Die Re-Start Mall – ein Einkaufzentrum bestehend aus vielen einzelnen Containern. Ja, genau die Standarddinger aus Stahl.

 

Nun sind wieder einige Jahre vergangen und es bleibt offensichtlich: die Stadt tut sich schwer damit, wieder das lebensfrohe kulturelle Mekka der Südinsel zu werden.

 

Der Kontrast zwischen zerstört und verfallen auf der einen Seite und neu gebaut und mühsam belebt auf der anderen Seite ist allgegenwärtig. Viele Geschäfte standen leer, aber es wurde auch unheimlich viel gebaut. Und selbst die Kathedrale wurde wieder aufgebaut – mit Pappe und bewusst „Transitional“ genannt.

20181225 Christchurch Kathedrale

Als Weihnachtsessen gab es indisch. Unheimlich lecker bei Arvind in seinem „Indian Sumner CBD“. Volle Empfehlung. Das Naan war super und reichlich, es gab Wasser kostenlos und mein Aloo Matter war leicht scharf und schwer lecker!

Auch der botanische Garten bleibt einen Besuch wert. Wer es schafft im Frühsommer zu einem Besuch zu kommen, kann den Rosengarten sicherlich noch mal ganz anders genießen. Selbst zu Weihnachten sind schon ganz viele der königlichen Blumen verwelkt.

 

20181225 Christchurch Dahlien

 

20181225 Christchurch Weihnachtskugeln

Jupp - Weihnachtskugeln. Jupp - riesengroß. Jupp - kann man drauf klettern in kurzer Hose. Warm hier.