Der Tag startet früh – gegen sieben gehts aus dem Bett, Frühstück, Camper reisebereit machen, Abfahrt. Zu meiner Überraschung haben sich über Nacht noch Einige am Rastplatz eingefunden. Drei Zelte, vier Camper und eine ganze Reihe an Autos. Wahnsinn.

20181228 Ward Rastplatz

Um 8:30 sind wir in Havelock, dem ersten Ziel heute.

Wer Havelock nicht kennt: ich auch nicht, keine Sorge. Früher war hier ein Goldgräber-Städtchen, heute wird Touristengeld geschürft und Holz verarbeitet.

Etwas Diskussion mit dem französischen Work&Travel-Studenten ist nötig und dann gibt es ein Highlight: es war heute keine Morgentour geplant, aber für uns wird doch eine gemacht. Nachmittags ist die Tour schon ausgebucht.

Zu dritt geht es also auf den Pelorus River. Wer das Googelt wird hoffentlich unglaublich schöne Bilder eines unglaublich schönes Flusses sehen. Der Pelorus ist kristallklar. Es gibt keine Stelle, wo ich den Grund nicht sehen könnte. Unglaublich. Insbesondere, da alle Flüsse auf dem Weg hier her grau waren. Frischer Regen in den Bergen hat Sand und Schlamm in die Flüsse getragen.

Fast zwei Stunden paddeln wir auf dem Fluß. Immer entspannt. Immer gut unterhalten. Immer menschenleer. Für mich ein echtes Highlight.

Dazu kommt, dass ich endlich meine neue Action-Cam probieren kann. Dumm nur, dass sie den Großteil des Trips nicht aufzeichnet. Ich bin wohl doch noch mal an den Schalter gekommen.

Daher gibt es kein Video in Ich-Perspektive, welches diesen Sprung ins kalte Nass zeigt.

20181228 Pelorus Jump

An dieser Stelle hat schon Peter Jackson – Regisseur von Herr der Ringe & der Hobbit-Triologie – gern gebadet. So hat er wohl auch diese Stelle für Dreharbeiten ausgesucht. Quasi Pop-Geschichte, die ich hier betrete.

Nach diesem Ausflug ging es nach Nelson und der Rest des Tages war einfach entspannen, Kochen, Waschen und endlich die Einträge in den Blog bringen…

20181228 Nelson Strand