Die letzte Nacht war für mich sowohl magisch als auch schlecht. Magisch, weil ich endlich mal wieder die Milchstraße in voller Pracht am Himmel sehen durfte. Eine der Sachen aus meiner Kindheit, die ich wirklich vermisse! Dumm nur, dass ich dafür schlecht geschlafen habe und heute etwas fertig bin. Schlechte Laune vorprogrammiert.

Dagegen hilft nur: mehr Neuseeland!

Zum Start ging es per Pedes zur heiligen Quelle des kleinen Bachs von gestern. Der Weg ist wundervoll und einfach. Ein Blick gefällig?

20181230 Quelle

Danach ging etwas weiter durchs Land bis St. Arnaud. Leider war unser geplanter Campingplatz schon voll und wir mussten Ausweichen. Und der Walk, den wir machen wollten hat ein Schild um schlappe 8 Kilometer verlängert: „ab hier keine Campervans mehr“.

Also spontan zu einem anderen Walk. Hin zu den Whiskey Falls. Der Walk ist kurz und wunderschön. Den Blick auf die Falls kann man leider mit der Kamera schlecht einfangen, aber zumindest kann ich euch zeigen, wie Neuseeland vor der menschlichen Besiedelung aussah.

Wer es nicht wusste: es gab früher kein GRAS in Neuseeland. Hobbiton ohne Gras, Leute! Was war stattdessen en vogue? Farne. Und das konnte man auf dem Walk bewundern.

20181230 Farne

 

Übrigens gibt es in NZ ungefähr zweihundert Arten von Farnen. Also hab ich heute auf einem Walk gehört. Da ich selten Internet habe, konnte ich nicht recherchieren.