Nachdem ich zuletzt aktuelle Spiele von Steam präsentiert habe, komme ich heute Mal wieder zu einem alten Schatz: Ascendancy von The Logic Factory.

Startbildschirm

 

Sternenkarte

 

Das Spiel aus dem Jahr 1995 ist in einem Atemzug mit Master of Orion und Outpost zu nennen. Es bringt für jene Zeit großartige Grafiken mit und macht auch nach über 15 Jahren noch Spaß.

Ich habe es ausgegraben, da ich wenig Speicherplatz auf meinem Linux-Stick (Ubuntu 11.04 direkt auf dem Stick installiert) übrig habe und nie weiß, wie viel Power der Rechner hat.

Als besonders interessant empfand ich auch vor Jahren schon den Forschungsbaum... und die Möglichkeiten ihn auszutricksen. Eine Spezies darf alle hundert Züge einfach die aktuelle Forschung abschließen. Auf der anderen Seite gibt es auf vielen Planeten Ruinen alter, untergegangener Zivilisationen, die wertvolle Technologien abwerfen.

Techtree Ascendancy

Etwas nervig ist der Ausbau der Planeten. Zum Einen gibt es unzählige Gebäude (die Meisten nutzlos), zum Anderen muss ich auf jedem Planeten jeden Ausbau selbst vornehmen. Das wird bei der Anzahl von Planeten nach kurzer Zeit nervig.

Es gibt darüber hinaus Diplomatie und einiges Anderes. Das habe ich aber immer ignoriert.

Planenten-Ausbau Ascendancy

 

Diplomatie

 

Zuletzt gibt es noch die Raumkämpfe. Die sind nicht sonderlich spannend, da es am Ende immer auf Dutzende und Hunderte Schiffe gegeneinander hinausläuft. Und das wieder im Rundenmodus selbst steuern zu müssen, ist recht nervig.

Trotzdem ist das Spiel es Wert ausgekramt und gespielt zu werden. Und wer es neumodisch mag: Logic Factory hat Ascendancy in eine iPhone-App gepackt...