Im Urlaub habe ich endlich wieder Zeit gefunden ein Buch zu lesen und möchte meine Eindrücke mit euch teilen.


Star Trek: Greater than thhe sum Buch-CoverIch habe mir mit dem Morning-Express von Amazon eine Hand voll Star Trek Bücher schicken lassen - alle sind nach dem Dominion-Krieg, also dem Ende von DS9, angesiedelt. In der Welt der Bücher ist danach so Einiges passiert und ich habe sporadisch Teile der Geschichte mitbekommen. Um ganz sicher zu sein, in welcher Reihenfolge ich die Bücher lesen sollte bin ich zu Memory Beta gegangen und habe mir die Timeline für die Bücher angesehen.


Heraus kam als erstes Buch: Star Trek: Greater than the sum.


Die Hauptdarsteller diieser Geschichte sind vor Allem TNG Charaktere. Da die Mannschaft aber in den letzten Buchreihen schon auseinander genommen wurde, finden wir nur drei, vier bekannte Namen wieder.


Die Story dreht sich um die Borg und um das Thema Elternschaft - beide wundervoll verwoben mit verschiedenen Episoden aus Star Trek The next generation und Star Trek Voyager. Wer diese beiden Serien kennt wird Vieles wiedererkennen. Aber auch Neulinge kommen mit dem Buch klar, da die Hintergründe immer in groben Zügen erklärt werden - mehr Spaß macht es aber natürlich, wenn man sich auskennt.


Als besonderes Highlight empfand ich die Verbindungen zur TNG-Episode "The Inner Light".


Insgesamt kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen - es schließt einige offene Fragen (die ich  mir vorher nicht unbedingt stellte) und kreiert neue Möglichkeiten für die nächsten Autoren - so muss es sein.


Dabei ist es unterhaltsam und kurzweilig.

Vor Kurzem habe ich endlich das Buch "Weltengänger" eines meiner Lieblingsautoren gelesen. Lukjanenko ist durch seine Wächter-Romane bekannt geworden, von denen "Wächter der Nacht" und "Wächter des Tags" in Russland verfilmt wurden. Der genannte Roman hat mit diesem Universum überhaupt nichts zu tun. Wer also auf einen Vampir-Roman hofft wird bitterliche Enttäuschung fühlen.
Wer jedoch einen schönen Fantasy-Roman sucht, wird hier fündig.

Die Hauptfigur des Romans muss eines Tages feststellen, dass seine Wohnung von einer Fremden bewohnt wird. Diese "Vettel" hat nicht nur die ganze Wohnung renoviert, sie hat auch auf allen Ämtern die entsprechenden Unterlagen austauschen lassen. Während unser Antiheld gerade noch an eine merkwürdige Intrige glaubt, die seine Wohnung zum Ziel hat, wird es komplizierter - die Leute beginnen ihn zu vergessen. Schon Minuten nach einer Begegnung ist er vergessen...

Die Story zieht sich zu Beginn ziemlich in die Länge und die ersten hundert Seiten haben mich nicht so recht zu fesseln gewusst. Wenn das Mysterium um das Vergessen aber erst Mal gelüftet ist, geht es richtig los. Der Autor malt ein Universum mit erstaunlichen Regeln und lässt dem Leser die Möglichkeit, diese Gesetze selbst zu erraten.
Was sich nach und nach entfaltet ist faszinierend und großartig - dieses neue Universum lässt Raum für weitere Geschichten.

Das Ende kommt leider viel zu schnell und die Auflösung der Geheimnisse kam mir nach der langen Einleitung leider zu kurz. Dass am Ende die Karten völlig neu gemischt sind und man mit einer Fortsetzung rechnen kann ist zugleich schön und enttäuschend - ich liebe lange Geschichten, aber ich hasse Cliffhanger.

Als Fazit kann ich also sagen: bleibt am Ball. Obwohl es lange dauert, bis das Buch wirklich genial wird, lohnt sich diese Zeit, da sie den Hauptcharakter erklärt und ein paar wichtige Protagonisten einführt.

Generation DoofWie man auf der Biografie sehen kann, lese ich im Moment das Buch "Generation Doof" von Stefan Bonner und Anne Weiss.

Das Buch wurde mir von einer Kollegin empfohlen und ich bin ziemlich begeistert davon - es versucht ein Portait der heute 15 bis 35-Jährigen zu zeichnen.

Wie wir so sind? Lest weiter.

 

Wer manchmal auf der Biografie vorbeischaut kann dort sehen, was ich gerade lese. In den letzten Wochen war da zu lesen "Undermining Science" (Seth Shulman).

Das Buch ist eine Mischung aus Zeitungsartikel, politischem Manifest und Diplomarbeit. Das Ganze aber einigermaßen unterhaltsam geschrieben und damit, für Fortgeschrittene, auch auf Englisch genießbar.

Das Buch beleuchtet eine scheinbar gängige Politik der Bush-Regierung: die Unterdrückung wissenschaftlicher Ergebnisse, welche nicht in das eigene Weltbild passen.

Beispiele, Gedanken und Hinweise findet ihr im Rest des Artikels.