Nach der Empfehlung einer Freundin habe ich mir diese Woche den Film "Kein Bund fürs Leben" angeschaut.
Obwohl der Film bei Filmstarts.de nicht mal eine richtige Kritik wert war, stellt er für mich eine schöne Abwechslung dar.
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Ganz zu schweigen vom Wiedererkennungswert der Charaktere und Sprüche aus meiner eigenen Zeit beim Bund. Was euch erwartet, wenn ihr den Film auch anseht, findet ihr im vollen Artikel.



Der Film beginnt, wie es sich gehört, mit der Musterung - und das meint auch und besonders den Teil mit dem Husten. Beschämt Der Hauptcharakter "Basti" möchte nicht zum Bund und auch auf Zivildienst hat er keine Lust, also versucht er Alles um sich ausmustern zu lassen, was gehörig daneben geht.


Wenig später findet sich Basti in der Kaserne wieder und hat, durch widrige Umstände, mächtig Ärger am Hals. Er soll nicht nur bei den Sanitäterinnen gespannt, sondern auch noch deren getragene Unterwäsche geklaut haben. Ein toller Start in die AGA!


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Erwartungsgemäß bewegt sich die Story jetzt durch einen Dschungel an Witzen - neben den typischen Bundeswehr-Witzen findet man auch ein paar Fäkalgags und jede Menge Stand-Up Comedy.


Das alles macht den Film sicher nicht zum Meisterwerk moderner Kunst, ist aber für Fans von Axel Stein (der Sohn von Hausmeister Krause) sehr geeignet. Neben Axel Stein findet sich noch ein weiterer kinoerfahrener Darsteller im Ensemble: Florian Lukas - bekannt als Dennis aus "Goodbye Lenin!".


Der Film hinterlässt bei mir einen sympathischen Eindruck ohne besondere Höhen. Zum Ausleihen auf DVD ist er auf jeden Fall geeignet - Popcorn nicht vergessen. Wer Filmen wie Police Academy oder 7 Zwerge nichts abgewinnen kann, sollte aber die Finger davon lassen...